Hans’ Leben

Opafreuden

16. März 2011

Mit all den Ereignissen oben in Schweden ist das Geschehen hierzulande etwas aus dem Fokus gerückt. Aber wie ich schon erzählt habe, ist ja ein Enkelkindchen auf dem Wege, dessen Ankunft wir alle kaum erwarten können.

Meine Frau ist dementsprechend voll und ganz damit beschäftigt allerlei Söckchen für das kleine Ding zu stricken. Und Mützchen. Und Pullis. Ich bin gerade dabei eine Wiege zu zimmern. Das macht mir richtig Spaß. Jedoch warte ich noch mit dem finalen Anstrich, denn wir wissen ja noch nicht, obs ein Enkel oder eine Enkelin wird.

Jedoch meinte mein Sohn schon, dass das Zimmer wohl weder hellblau noch rosa gestaltet wird. Seine Freundin mag wohl Farben wie orange und gelb. Na wir werden sehen, ein bisschen Zeit bleibt uns ja noch. Bei uns im Haus wird auch eine Babyparty stattfinden. Also sowas gabs damals nicht, bei uns. Man hat zwar zur Geburt so allerhand Sachen bekommen, aber direkt ‘ne Party gabs nicht.

Aber mir soll’s recht sein. Während die ganzen Frauen dann hier sind und meine Schwiegertochter mit Stramplern und Schnullern und Deckchen und Teddys eindecken, gehe ich mit meinen beiden Söhnen und meinen Neffen und allerhand Freunden auf Kneipentour. Natürlich wurde das von den Mädels abgesegnet und wir werden ja auch nicht über die Strenge schlagen. Ostern gibt es auch ein großes Fest bei uns, das ist so Tradition. Da kommen wir dann alle zusammen und die Tür ist auch dort wieder für alle möglichen Freunde offen, denn die gehören bei uns zur Familie. Ihr seht, trotz Umzugs- und Renovierungsstress, lassen wir uns trotzdem die Gelegenheit nicht nehmen dann und wann ordentlich auf den Putz zu hauen.

Alkohol du böser Geist

2. März 2011

Bei unseren Freunden Ulf und Camilla geht gerade so ziemlich eingenartiges vor. Es geht uns ja im Grunde genommen nichts an, aber man macht sich schon so seine Gedanken. Schließlich sind die beiden mittlerweile richtig gute Freunde von uns und da macht man sich eben Sorgen.

Wir bringen den zweien ja immer ein paar Fläschchen von was Gutem mit. Kürzlich erst ‘nen Whiskey und sonst eben Wein und Bier oder mal ein Kognac. Was eben so zu unterschiedlichen festlichen Anlässen passt.

Jedoch bin ich mir nicht so sicher, ob Camilla den Alkohol nur zu festlichen Anlässen rausholt. Ich musste ja letztens kurzfristig anch oben fahren, um mir die Lage nach dem Wasserschaden zu begutachten. Das Wasser hat mittlerweile aufgehört zu fließen, jedoch sind jetzt natürlich die Wände feucht und der Putz aufgeplatzt. Jetzt gilt es die so schnell wie möglich trocken zu kriegen, eh’ es schimmeln kann.

Abends war ich dann drüben bei den beiden. Ulf und ich haben den Whisky getrunken und Camilla ein Glas Wein. Daraus wurde dann schnell eine Flasche. Das gleiche Spiel dann am Abend darauf. Was die Frau während des Abendessen weggesüffelt hat, ist unfassbar. Und wenn ich mich nicht täusche, hat sie schon während der Essenzubereitung eins zwei mal ins Glas geguckt. Das ist für mich als Besucher dann schon etwas eigenartig.

Ich hab auch meiner Frau davon erzählt, als ich wieder daheim war. Die meinte, sie habe das zu Weihnachten schon etwas misstrauisch beobachtet, hat sich aber nicht zu viel bei denken wollen, weil sie selbst ja gar keinen Alkohol trinkt.

Nicht, dass das mit Camilla und ihren Weinflaschen noch zu einem ausgewachsenen Problem wird.

Kann ja auch nicht immer alles gut gehen

16. Februar 2011

Da stecken wir gerade mitten in unseren Auswanderungsvorbereitungen und ich bekomme einen Anruf mit ‘ner richtigen Hiobsbotschaft: Wasserschaden.

Es ist irgendwie Schnee unters Dach geweht, der dort getaut ist und dann ist alles durchgelaufen. Wie gut, dass es Nachbarn gibt. Der Uwe schaut immer mal nachdem rechten, genau wegen solcher Sachen. Man kann ja sein Haus nicht über Wochen hinweg unbewohnt lassen, ohne dass jemand ab und an vorbei schaut.

Der Uwe hat gleich Eimer und Wann drunter gestellt und ‘n Termin mit so einem Schimmelspezialisten gemacht. Ich kann leider erst dieses Wochenende nach oben fahren, obwohl ich mich ja am liebsten sofort ins Auto gesetzt hätte. Das kann ja wieder was werden. Da werden wir so einen Luftentfeuchter brauchen, denn ganzen Putz runter machen müssen und dann alles neu streichen. Das ist vielleicht ein Mist.

Der Luftentfeuchter brauch ja ein bisschen und der Eimer darin muss regelmäßig geleert werden. Da kommt ja binnen kürzester ‘ne Menge Wasser zusammen. Gerade am Anfang, muss das Ding bestimmt alle sechs Stunden geleert werden. Ich bin mir sicher, der Uwe unterstützt uns da, aber ärgerlich und umständlich ist es trotzdem, dass wir nicht da sind.

Ich mach drei Kreuze wenn der Sommer gekommen ist und wir diesen ganzen Stress hinter und haben und endlich unsere neues Heim beziehen können. Ich bins hconmal richtig froh, dass nicht der Fußboden auch noch betroffen ist, da Uwe ja mit dem Trocknen bisher ganz ordentliche Arbeit geleistet hat.

Wie ich dem das Danken soll, weiß ich noch gar nicht. Fürs erste werde ich ihm ‘nen ordentlichen schottischen Whisky mitbringen und dann sehen wir mal weiter.

Es ist offiziell

2. Februar 2011

Endlich ist alles unter Dach und Fach. Ummeldungen, Papierkram, Abmeldungen und diese ganzen Geschichten sind so gut wie durch und auch Kaufinteressenten für unser Haus haben sich schon gefunden.

Jetzt müssen unsere Kinder ihren ganzen Kram aus unserem Haus holen und bei sich unterbringen. Das ist ja schon ein ziemlicher Akt. Wir werden auch in den nächsten Monaten zuksessive Sachen von uns nach oben trasportieren und dann im Sommer in einem finalen Rutsch Möbel und alles in unser neues Haus bringen.

Momentan ist alles noch etwas surreal. Alles ging so unfassbar schnell, dass wir noch gar nicht richtig realisiert haben, das wir bald ein neues Leben beginnen werden. Meine Tochter will sich dieses Jahr um ihr Auslandssemester bemühen, auch wenn sie dieses dann in Stockholm absolvieren wird.

Nervig ist natürlich das Packen und aussortieren, da meine Frau und ich ein wenig messihaft sind. Da kam über die Jahre einiges sinnloses Zeugs zusammen. Das kommt jetzt auf den Trödelmarkt, oder zu Freunden und zu ebay. Das ist natürlich neben der Arbeit sehr kraftzehrend, aber mit so einem Ziel vor Augen nimmt man den Aufwand gerne in Kauf.

Silvio hat schon angemerkt, dass er schon von dem ein oder anderem guten Stellenangebot in Schweden gehört hat. Das letzte war von Ikea, die ja auch immer mal Designer suchen. Das wäre natürlich der absolute Traum. Zwei Kinder mit im Lande und der Enkel oder die Enkelin, der/die auf dem Weg ist.

Meine Frau war ja gleich wieder völlig aus dem Häuschen, aber ich sage wir lassen die Kirche im Dorf. Denn den Master hat unser Junge noch nicht ganz in der Tasche und seine Freundin hat ja auch noch ein Wörtchen mitzureden.

Große Überraschung

19. Januar 2011

Mein Wunsch auszuwandern wird immer stärker. Ich kann es kaum glauben, dass wir schon ein Haus dort haben, Freunde gefunden und uns dort so schnell eingelebt haben. All die Sachen bestätigen mich nur in meinem Wunsch Auszuwandern.

Neulich kamen unsere Kinder zu Besuch und Silvio erzählte uns, dass er Vater wird. Meine Frau fing sofort an zu weinen vor Freude und ich klopfte meinem Sohn stolz auf die Schulter. Es wurde auch langsam Zeit, denn er ist ja jetzt schon 29 Jahre alt.Ich wurde schon mit 20 Vater und meine Kinder haben immer noch keine Nachkommen. Naja, damals waren es auch andere Zeiten, da hat man früh geheiratet und Kinder bekommen, da stand sowas wie Karriere nicht an erster Stelle. Damit du heute Kinder bekommen kannst, musst du erst einmal viel Geld verdienen und dir einen guten Namen in deinem Unternehmen machen, damit man dich nicht gleich rauswirft. Und genau das stört mich auch so an Deutschland. In Schweden werden Familien viel besser unterstützt. Jedem Kind steht ein KiTa-Platz zu und den erhält man da drüben auch wirklich und muss nicht auf eine Warteliste wie hier. Selbst wenn dein Kind krank ist, ist das kein Grund für eine Gefährdung deiner Arbeit, denn wenn Oma oder Opa nicht zur Stelle sind, kannst du dein kind in Schweden mit zur Arbeit nehmen. Andere Arbeitskollegen passen solange auf das Kind auf und legen es schlafen, wenn es müde ist. Hier würde man dich nur blöd angucken, wenn du dein Kind mit zur Arbeit bringst.

Als ich meiner Tochter von den Vorzügen erzählte, sah ich es in ihrem Schädel rattern. Ein paar Tage später sagte sie uns, dass sie ein Auslandssemester in Schweden machen möchte. Ihr glaubt gar nicht, wie überglücklich meine Frau und ich waren, als wir diese Nachricht hörten.

Und dann träumte ich davon, dass meine Tochter mit uns auswandert und wir dann alle zusammen in Schweden alt werden. Als ich meiner Frau von dieser Vision erzählte, war sie ganz aus dem Häuschen.

Es war wieder großartig!

7. Januar 2011

Nun sind wir wieder zu Hause und fühlen uns total fehl am Platz. Hätten wir noch länger Urlaub bekommen, dann wären wir wahrscheinlich bis zur letzten Minute da geblieben. Irgendwie fehlt uns hier in Deutschland etwas. Und dieses etwas wird immer größer, denn langsam hält uns hier nichts mehr außer unseren Kindern. Die Arbeit ist nicht mehr die, die sie mal war und unsere Freunde sind auch nicht wirklich Freunde.

Da wie ja jetzt so viel in unser Haus in Schweden investiert haben, wird unser Haus in Deutschland natürlich ein bisschen vernachlässigt. Eigentlich hätte vor Jahren der Zaun und die Terrasse ausgewechselt werden müssen, aber da das ganze Baugeld nach Schweden floss, beließen wir es dabei. Anfangs haben sich unsere Kinder noch beschwert, aber sie wissen ja, dass wir bald nach Schweden gehen und haben es mittlerweile aufgegeben mit den Versuchen uns zu überreden.

Unsere Tochter kann unseren Auswanderungswunsch überhaupt nicht nachvollziehen. Sie ist jedes Mal traurig, wenn wir anfangen von Schweden zu schwärmen. Vor unseren Kindern machen wir das auch gar nicht mehr.

Meine Frau macht es vor allem zu schaffen, wenn sie an die zukünftigen Enkel denkt. Sie will immer für sie da sein, aber das geht nicht, weil wir dann in Schweden sind. Andersrum ist es für unsere Kinder toll, wenn sie ihre Kleinen zu Oma und Opa nach Schweden schicken können, das ist sowas wie kostenloser Urlaub.
Außerdem möchten wir ihnen dann ja auch die Sprache beibringen. ;)

Ich bin wirklich gespannt wie sich alles so entwickeln wird, ich hoffe nur, dass unsere Kinder das irgendwann verstehen können und dann nicht mehr enttäuscht von uns sind.

Vollgefuttert

27. Dezember 2010

Ich sitze gerade in meinem wohlig warmen Schweden-Haus am Kamin und lasse das schöne Weihnachtsfest mit einem Weihnachtsbier Revue passieren. Schon zum Mittag durften wir zu unseren lieben Nachbarn und anfangen uns den Bauch voll zuschlagen, einzige Bedingung: zum Frühstück nur einen Kaffee oder Tee, denn dr Magen darf nicht mit unwichtigen Dingen wie Brötchen unnötig gestopft werden.

Wer Fisch nicht mag, ist in Skandinavien völlig fehl am Platz, denn das ganze Menü besteht aus Fisch und Fleisch. Von Hering über Lachs bis Stockfisch ist alles dabei und alles in verschiedenen Arten zubereitet. Und nach dem Mitternachtskirchgang gab es noch leckere Süßigkeiten wie Mandelreis. Der schmeckt in Schweden wirklich am besten, mit viel guter Sahne untergehoben und Mandelsplittern versehen. Ein süßer Brauch: es wird eine ganze Mandel in dem Reis versteckt und wer sie findet, bzw. in seinem Schälchen hat, findet im nächsten Jahr seine große Liebe.
Da ja Kinder mit am Tisch waren, hat Camilla das ganze ein bisschen umgewandelt, wer die Mandel hat, der bekommt ein Geschenk(meistens irgendwas Schokoladiges).

Nach dem tollen schwedischen Essen zu Heiligabend haben wir uns mit einem typisch deutschen Essen revanchiert, Gänsebraten mit Rot-und Grünkohl und leckeren Kartoffelkößen.

Ulf war nicht so angetan von den Klößen, aber das wussten wir vorher schon, deswegen hat meine Frau ihm schöne Rosmarin-Kartoffeln gezaubert. ;)

Das Weihnachtsfest war wirklich toll und die Geschenke, die wir Ulf, Camilla und den Kindern mitgebracht haben, kamen ebenfalls sehr gut an. Ulf und Camilla haben wir VIEL Alkohol mitgebracht, da der in Skandinavien so unheimlich teuer ist und den Kindern haben wir Spiele und typisch deutsche Sachen mitgebracht.

Wir haben auch schon beschlossen, dass wir nächstes Jahr wieder hier feiern werden und diesmal kommen unsere Kinder mit, komme was wolle! ;)

Vorfreude

13. Dezember 2010

Es geht bald wieder nach Schweden und ich bin irgendwie richtig aufgeregt. Meine Frau und ich haben schon Sack und Pack fertig und würden am liebsten sofort fahren. Ein bisschen gedulden müssen wir uns aber leider noch. Unsere schwedischen Nachbarn rufen fast täglich an und erkundigen sich über das Neueste und fragen natürlich auch jedes Mal, ob wir nicht früher kommen könnten. :)

Da wir aber schon jetzt ein schlechtes Gewissen gegenüber unseren Kindern haben, dass wir dieses Jahr ohne sie Weihnachten feiern, wollen wir wenigstens den 4. Advent mit unseren Kindern verbringen. Dann geben wir ihnen schon die Geschenke und stoßen auf die Weihnachtszeit an. Man merkt aber trotzdem, dass unsere Kinder ein bisschen beleidigt sind. Aber was sollen wir machen, wir wollen auch mal was für uns machen und unsere Kinder sind lange aus dem Haus, ich glaub das werden sich schon einmal verkraften. Meine Frau lässt sich davon nur leider ein bisschen herunterziehen. Aber wenn sie nicht mitkommen wollen, dann können wir daran nun auch nichts ändern. Ich denke nach Silvester wird das alles schon wieder ganz anders aussehen.

Ich lasse mir davon überhaupt nicht die Laune vermiesen, ich freue mich einfach viel zu sehr auf das schwedische Weihnachtsfest mit leckerem Essen und tollen Menschen um mich herum. Und das himmliche Weihnachtsessen zu Heiligabend darf natürlich nicht fehlen, darum kümmert sich aber Gott sei Dank unsere Nachbarin Camilla, sie steht schon morgens um 6Uhr auf und beginnt mit dem Kochen der zig Gänge. Einmal haben wir diesen “Fressmarathon” schon mal mitgemacht, aber danach musste ich doppelt so oft ins Fitnessstudio wie sonst, denn ohne Arbeit und mit so viel Essen nimmt man zwangsläufig zu. Aber das ist eben Weihnachten!

Weihnachten auf schwedisch

25. November 2010

Ich und meine Frau werden unser erstes Weihnachten in Schweden verbringen! Wir haben letzte Woche beschlossen, dass wir beide unseren Urlaub nutzen um nach Schweden zu fahren, so kam es dann, dass wir uns überlegten, dort Weihnachten zu feiern. Als wir diese Idee unseren Nachbarn in Schweden erzählten, sind die fast ausgeflippt vor Freude und nach dieser Reaktion stand unser Entschluss fest.

Unsere Kinder sind nicht so begeistert von der Idee, weil sie gern mit uns zusammen feiern würden, aber Weihnachten auch nicht in Schweden verbringen möchten und so werden wir dieses Jahr Weihnachten das erste Mal ohne unserer Kinder verbringen.

Ich bin wirklich schon sehr aufgeregt, weil die schwedischen Weihnachtstraditionen etwas anders als unsere sind und wir nichts falsch machen möchten. Zum Beispiel stellen die Kinder zu Weihnachten eine Schüssel mit Mandelreis vor die Tür, damit der Weihnachtsmann was zu Essen hat und bei Kräften bleibt, nicht dass er es vielleicht nicht schafft, die Geschenke zu bringen. ;)

Das Rezept habe ich mir schon von Ulf geben lassen, allerdings brauchen wir dort auch komplett neue Weihnachtsdekoration, denn unsere deutsche möchte ich nicht da mit hinschleppen. Also werden wir so um den 20.12. hochfahren und uns dort schöne Weihnachtsdeko kaufen. Dort ist natürlich der Elch ganz wichtig und die Nissen. Das sind die Helfer des Weihnachtsmannes, wenn ich das richtig verstanden habe.

Mal sehen wie das dann wird ohne die Kinder in einem anderen Land Weihnachten zu feiern, wir sind nur froh, dass wir so tolle Nachbarn haben, die sogar mit uns zusammen Heiligabend sitzen und Glögg trinken werden. Hmm der schmeckt viel besser, als der deutsche Glühwein, nicht so billig und abgestanden sondern sehr fruchtig und würzig. Den Wein schmeckt man kaum, was meiner Frau sehr gut gefällt.

Ich bin sehr gespannt, auch wenn es noch so lang hin ist. ;)

Neue Möglichkeiten

19. Oktober 2010

Als ich gestern neue Emails von der Arbeit checkte, war doch tatsächlich ein Auftrag aus Schweden dabei. Es haben uns einige Leute dort beobachtet gehabt, wie wir unser Haus sanierten. Die waren sehr beeindruckt von der Schnelligkeit unserer Arbeit und natürlich auch vom Endprodukt. Nun haben sie eine Anfrage gemacht, ob wir auch andere Häuser in Schweden sanieren würden. Wenn das so weiter geht, haben wir bald mehr Kunden dort, als in Deutschland. Ich fände es ja nun nicht so schlimm. Ich vermisse Schweden ja sehr und es würde uns den Einstif in das dortige Leben etwas erleichtern.
Seit der Mail sind wir noch mehr am überlegen, ob wir nicht vielleicht es doch jetzt schon wagen sollten nach Schweden auszuwandern. Die Auftragslage scheint dort sehr gut zu sein und besser bezahlt wird sie ja nun auch. Das ist dann natürlich schon eine Überlegung mehr wert.
Die Kinder würden natürlich hier in Deutschland bleiben. Sie haben ja auch einen festen Job und ein eigenes Leben. Sie sind ja auch schon alt genug allein zu Leben und das tun sie ja schon bereits mit Erfolg. Ich würde mir natürlich schon etwas Sorgen machen, die Kinder hier allein zu lassen, aber die kommen schon alleine klar!
Bei Lisa, unserer jüngsten, mache ich mir schon etwas Sorgen. Was ist wenn sie das Studium abbricht, wie sollen wir dann das Bafoeg zurück zahlen. Sie wird auf jedenfall das Studium beenden müssen, wenn wir nach Schweden ziehen.
Ich werde demnächst mal mit meiner Frau Stefanie nach Krankenschwester Jobs in Schweden schauen. Vielleicht finden wir da was passendes, dann würde unser Traum ein gewaltiges Stück näher rücken!



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